Bis einer heult … – Indies of Anarchy

Über den guten Umgangston, Sensationsgeilheit und Massenpaniken in Büchergruppen

In meinem letzten Beitrag bin ich auf ein leidiges Thema unter Bloggern eingegangen.
Nachzulesen unter: Welt(Blogger)frieden

Heute möchte ich für euch ein bisschen über den guten bzw. nicht so guten Umgangston in der, nennen wir es mal SP-Büchercommunitiy (SP=Self Publishing) auf facebook sinnieren.
Ich gebe ja zu, dass ich mich grundsätzlich aus Allem heraus halte, wenn es etwas rauer zu geht. Sicher stellt man sich ab hier die Frage, wo denn DAS passiert – nicht schlimm, heute werde ich euch anhand eines Beispiels zeigen, was so passieren könnte und was auch schon passiert ist.
Natürlich schlachte ich das Thema nur für euch aus, versteht sich von selber, oder? ;)

So, spätestens JETZT, sollten aber alle wissen, dass ich … äh … Sensationsgeil bin. *hust*

Also … Beispiel:
(Stellt euch einfach vor, ich wäre Sprecherin einer Tierdoku *kicher* außerdem, kann es wirklich JEDE Gruppe sein, auch meine – wollte ich nur mal anmerken ;) )

Man(Also ich) beobachtet ein wirklich tolles Schauspiel, wenn Person A eine (mutmaßlich – ganz genau ist das nicht bewiesen) einfache, neutrale und unspektakuläre Frage in Gruppe XY stellt.

Person B, C und D geben vermeintlich einfache, neutrale und unspektakuläre Antworten. Noch ist es recht langweilig, bis Person E dazustößt. Denn ab hier wird es besonders interessant. Denn Person E pirscht sich heimlich an den völlig einfachen, neutralen und unspektakulären Frage-Thread und wird etwas absolutes unpassendes einwerfen, worauf hin eine Art Massenpanik losbricht. Das heißt also, Personen A, B, C und D werden total aufgescheucht und die werten Personen F-Z mischen sich nun ein, um darauf etwas zu erwidern.

Wenn man also, 1-2 Stunden und 253 Kommentare später schaut, weil das macht man ja, als gute(r) Voyeur(in), wird die mutmaßlich einfache Frage zu einer Kindergartenähnlichen-Grundsatzdiskussion ausgeartet sein. Außerdem wird mind. einer der beteiligten Personen am Ende … rumheulen – wo und wie auch immer …

 Warum also seine Zeit mit solchen wirklich sinnlosen Diskussionen verschwenden? Man könnte ja z.B. diese Zeit und Energie dazu nutzen, was man am besten kann – nämlich Romane schreiben oder Bücher lesen und sich zusammen an dem gemeinsamen Hobby namens Bücher erfreuen … ist aber auch nur so ne Idee, oder so …

Vielleicht habe ich ja den ein oder anderen zum Denken animiert *chch*

Eure Denise

2 Kommentare zu “Bis einer heult … – Indies of Anarchy

  1. Sehr treffend beschrieben! Ich halte mich auch immer am liebsten raus, manchmal schlägt der Voyeurismus zu, aber das schlechte Gewissen folgt auf dem Fuße – selbst das kommentarlose Querlesen solcher Diskussionsausbrüche mit hysterischem Unterton frisst einfach zu viel Lebenszeit. ;)
    LG Carmen
    PS: Dachte auch nicht, dass ich zu so später Stunde noch rechnen muss, was 8 x 7 ist – und alles nur, um hier kommentieren zu dürfen :p

    • denise denise

      Bei mir wird das Hirn gefordert :D

      Freue mich, dass ihr das ähnlich seht! :)

      Popcorn?

      LG, Denise

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