Emma S. Rose

Ein ganz großes und liebes Dankeschön an Emma S. Rose. :)

Quelle: Emma S. Rose

Quelle: Emma S. Rose

“Wenn ich heutzutage davon spreche, dass ich Autorin bin – und glaubt mir, jedes Mal hüpft mein Herz vor Freude, wenn ich das tue – werde ich oft gefragt, wie man das denn genau wird. Eigentlich eine gute Frage, die auch ich mir schon oft gestellt habe. Ab wann kann man sich tatsächlich als Autor bezeichnen? Schreiben tue ich schon, seit ich circa zwölf Jahre alt bin; also, so richtig, aber das kann man ja nur schwer als Merkmal nehmen. Jetzt besteht natürlich kein Zweifel mehr, seit meiner ersten Veröffentlichung im Mai 2014 kann ich mich hochoffiziell als Autorin bezeichnen, kann auf mein Werk verweisen und mich freuen, meinen Traum verwirklicht zu haben.

Doch genau genommen hat das alles schon viel früher begonnen – ab dem Zeitpunkt, als ich mich dazu entschieden habe, „richtig“ zu schreiben. Dazu geführt hat der Ausbruch einer Krankheit, die schon länger in mir geschlummert hat. Eine fiese Depression, die mich dazu gebracht hat, meinen Lebensweg zu überdenken. Im vergangenen Juli ging das Ganze los und damals gründete ich auch meinen Blog www.gedankenschloesser.wordpress.com, auf dem ich meine ersten Ausschnitte von Lina veröffentlichte. Seitdem habe ich so viel Zuspruch erhalten, so viel Unterstützung, dass ich immer noch fassungslos bin. Damals habe ich mir auch mein Pseudonym zugelegt, um berufliches und privates voneinander trennen zu können. Noch eine Frage, die mir oft gestellt wird und die ich euch gerne beantworte: Wie ich zu gerade dem Namen gekommen bin. „Emma“, der Name gefällt mir einfach sehr gut. „S“ steht für meine Oma mütterlicherseits und „Rose“ für meine Oma väterlicherseits. Der Name hat also tatsächlich einen sehr persönlichen Hintergrund und ist nicht einfach so entstanden.

Ich bin im ländlichen Umfeld aufgewachsen, mit vielen Tieren, Klettern im Wald und schmutzigen Knien. Dabei habe ich mit Fantasiemenschen gespielt und meiner Kreativität freien Lauf gelassen. Ich schrieb Geschichtchen per Hand auf, bis ich über die alte Schreibmaschine meiner Eltern stolperte. Danach hörte das laute Klackern selbst dann nicht mehr auf, als meine Hand wegen einer Sehnenscheidenentzündung eingegipst werden musste. Meine Leidenschaft war erwacht.

Dennoch brauchte ich viele Jahre und einen kleinen Umweg, um mein Hobby zum Beruf zu machen. Und warum? Vermutlich, weil ich nicht ernsthaft geglaubt habe, davon leben zu können. Ich, das Dorfmädchen. Träume waren es, ja, aber die Realität sieht eben meist anders aus.

Also studierte ich Soziale Arbeit und ging dem Beruf nach, mit dem ich praktisch aufgewachsen war, der mir eigentlich auf den Leib geschneidert worden war. Dummerweise erfüllte mich diese Arbeit jedoch nicht so sehr – und dann kam die Krankheit. Mittlerweile schreibe ich eine Geschichte nach der anderen, plane die nächste Veröffentlichung und suche fleißig nach einem Verlag. Dafür habe ich eigens eine Geschichte, die ich unter Verschluss halte; mit anderen Geschichten bin ich ja bereits über meinen Blog und über das Lyx-Storyboard an die Öffentlichkeit gegangen.

Das „Selfpublisher-Dasein“ gefällt mir sehr gut und ich werde auch weiterhin auf diese Weise veröffentlichen. Es ist schön, die Fäden selber in der Hand zu haben, sich nicht anderen Meinungen beugen zu müssen. Dennoch reizt es mich auch, einmal über einen Verlag zu veröffentlichen – nicht zuletzt, weil ich dadurch auch im Buchladen landen könnte, was derzeit eher schwer ist.

Da ich natürlich nicht blauäugig davon ausgehe, nur von meinem Schreiben leben zu können, beginne ich im Herbst mit dem Studium der Literatur- und Medienwissenschaften, in dem Bestreben, auch auf der anderen Seite des Geschehens, also im Verlag, zu arbeiten. Derzeit kann ich schon auf Projektbasis für einen Verlag Korrekturen ausüben, was mir sehr viel Freude bereitet.

Neben all den schreiberischen Aktivitäten lese ich natürlich auch sehr gerne; ich treffe mich viel mit Freunden, singe liebend gerne und sammele alles Mögliche, wie zum Beispiel Eulen, Taschen, Tücher und Nagellack – typisch Frau eben!

Ich lebe glücklich mit meinem Lebensgefährten und unserer Zwerghamsterdame im schönen Paderborn. Ich habe meinen Weg gefunden und er ist untrennbar mit dem Schreiben verknüpft. Ich blicke viel positiver in die Zukunft, da sich endlich alles richtig anfühlt, und ich kann jedem von euch nur ans Herz legen: Horcht in euch hinein, findet heraus, was euch erfüllt, und macht das dann zu eurem obersten Ziel!

Solltet ihr Interesse an meinen Werken haben, dann schaut doch einfach mal auf meinem Blog www.gedankenschloesser.wordpress.com vorbei.

Des Weiteren bin ich bei Facebook unter dem Namen Emma S. Rose zu finden. Gerne könnt ihr mir auch eine E-Mail an Emma.Rose@gmx.net schicken – ich freue mich immer sehr über Austausch!”

Infos:

—-> Zur Rezension “Lina-Hoffnung auf Leben

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