Sara Lea Fuentes

1. Ich würde mich freuen, wenn Du etwas über Dich und deine Werke erzählst.

Sara Lea Fuentes ist mein Pseudonym. Zusammen mit meinem Hund lebe und arbeite ich in der Nähe von München. Meine größte Leidenschaft neben meinem Hauptberuf war immer schon das Schreiben. Für mich gab es nie die Frage, in welchem Genre ich schreiben möchte, das war immer schon klar: Liebesromane. Ich bin durch und durch Romantikerin. Ich liebe sternenklare Nächte, schneeweiße Palmenstrände, Sonnenauf- und Untergänge, Candlelight-Dinner zu zweit und natürlich Happy-Ends. Nur eines darf Romantik und Liebe bei mir nicht: In Schnulz und Kitsch ausarten. So etwas wird man in meinen Romanen auch vergeblich suchen.
Meine Romanfiguren sind so wie ich: Mal Engelchen, mal Teufelchen. Starke, selbstbewusste Frauen, die unabhängig sind, ihr Leben (meistens) im Griff haben, die klare Ansagen machen und Tacheles reden, sich nicht herumschubsen lassen und die genau wissen, was sie wollen… Selbst dann, wenn sie es manchmal nicht wissen. Frauen dürfen das nämlich. Und vor allem besitzen Sie jede Menge Temperament.

2. Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Das Schreiben liegt bei uns in der Familie und im Blut von Seiten meines Vaters. In dieser Stammbaumlinie hat so ziemlich jeder immer geschrieben, von Gedichten bis hin über Geschichten und Reiseerzählungen. Dass ich dieses Gen mitbekommen habe, fiel meinen Deutschlehrern in der 5./6. Klasse zuerst auf. Ich solle doch bitte nur Aufsätze schreiben, ermahnten sie mich immer, und keine Romane! Die fing ich erst später an zu schreiben, so vor ca. 10 Jahren. Allerdings lagen sie lange Zeit fix und fertig in der Schublade, bis ich auf die Idee kam, sie zu veröffentlichen.

3. Wie und wo sind Dir die Ideen zu deinen Büchern gekommen?

Inspirationen kommen mir immer und überall, manchmal sogar beim Gassigehen mit Hund. Häufig reicht ein Stichwort, ein Satz, eine unüberhörbare, mitangehörte Szene im Café oder im Supermarkt und die Idee wird geboren. So war es auch bei meinen Büchern. Bei “Verfuchste Liebe” tratschten am Nachbartisch im Eiscafé zwei Frauen über ihren verheirateten Chef, der scheinbar noch eine Affäre am Laufen hatte. Bis ich eine Stunde später nach Hause kam, war das Grundgerüst für meinen Roman dank deren Gelästere im Hinterkopf abgespeichert.

4. Wo schreibst Du am liebsten? Und hast Du ein bestimmtes Ritual dabei?

Am liebsten schreibe ich bei 30° irgendwo mitten in der Sonne, so etwa in “meinem” Schreibcafé mitten auf unserem Stadtplatz. Das Geschnattere der anderen Gäste stört mich in keiner Weise, es ist für mich angenehme Geräuschuntermalung. Da fließt es nur so. Leider ist das Wetter hier meist so bescheiden, dass ich dann hauptsächlich in meinem Arbeitszimmer am PC schreibe… Und ab und an nehme ich mein Diktiergerät mit in die Badewanne. Bestimmtes Ritual habe ich durchaus: Vorher noch mit Hund raus, Kaffee kochen, Telefon auf lautlos und dann kann’s losgehen!

5. Wenn Dein Buch „Verfuchste Liebe“ verfilmt werden würden, welche Schauspieler würdest Du am liebsten für welche Rolle casten?

Ein bisschen hin und her überlegt… And the winner’s are: Sara Ramirez als Katrin und Bradley Cooper als Alex Fuchs. Das wäre mein perfektes Dreamteam!

6. Welchen Rat gibst Du den „jungen“ Autoren mit auf den Weg?

Nachdem ich die Weisheit auch nicht mit dem Schaufelbagger gefressen habe, gebe ich hier einfach mal die Tipps weiter, die mir mein Dozent damals mit auf den Weg gab: “Entwickle deinen ureigenen Stil und kopiere niemanden. Kümmere dich nicht um Trends, sondern schreibe, was dir Spaß macht und wovon du etwas erzählen kannst. Nur dann wirst du ein gutes Buch schreiben. Und um Himmels Willen achte auf Rechtschreibung, Grammatik und ansprechende Darstellung.” Ansonsten zwei kleine Tipps von mir: Nutze konstruktive Kritik, um dazuzulernen und glaube an dich und dein Talent. Wenn du das nicht tust, wird es auch kein anderer.

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